Turnen: Wir über uns

Die Turnabteilung im Jahr 2010

Turner waren die Initiatoren der beiden Anfang des vorigen Jahrhunderts gegründeten Vorläufervereine der heutigen Sportfreunde Sennestadt. Und bis heute gehört die Turnabteilung, neben Schwimmen, mit ca. 280 Mitgliedern zu den größten Abteilungen des Vereins.

Die Abteilung hat zur Zeit 13 Gruppen in ihrem Angebot, mit dem versucht wird, jede Altersgruppe anzusprechen. So werden über 80 Kinder und Jugendliche kontinuierlich an das Geräteturnen oder - je nach Neigung - an andere Spielarten kontrollierter Bewegungen herangeführt. Diese Arbeit baut sich aus den Bereichen breitensportliches Turnen, Geräteturnen, Wettkampf-Aufbaugruppen und Leistungsgruppen bis zu den 18-Jährigen auf. Im Vordergrund bleibt dabei immer die Freude an der Bewegung, wenn gleich Harald Stock und seine Übungsleiterinnen und -leiter auch stets bemüht sind, talentierte Kinder und Jugendliche so zu fördern, dass die Freude am Leistungsturnen geweckt wird.

Für die älteren Jugendlichen und für Erwachsene wird eine Vielzahl von Möglichkeiten geboten, sich fit zu halten. Gymnastikgruppen für Frauen, Fitness und Aerobic für Damen und Herren, Walking als offenes Angebot, Hobbyvolleyball, Gymnastik und Spiele für Männer... In gemeinsamer Runde im Anschluss an die Übungsabende oder bei Vereinsveranstaltungen ist die Turnabteilung bemüht, auch ein intaktes soziales Umfeld zu schaffen. Mit Wettkämpfen und Turnfesten bietet sie Kindern und Jugendlichen aber auch Erwachsenen eindrucksvolle Begegnung und Erlebnisse.

Leider musste vor zwei Jahren aus Übungsleitermangel die Gruppe "Mutter und Kind Turnen" eingestellt werden, so dass die Arbeit nun erst bei 4- bis 5-Jährigen beginnt. Hier offenbart sich auch einer der "Knackpunkte" beim Führen einer modernen Abteilung: Die Bindung von Teilnehmern als auch von Trainern und Übungsleitern an den Verein ist nicht mehr die gleiche, wie es noch zu "Gründungszeiten" des Vereins der Fall war. Die Folge ist, dass es in manchen Fällen schwer ist, geeignete Übungsleiter zu einem für den Verein tragbaren Preis zu finden.

Ebenso müssen auch die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen angesichts des heutzutage enorm vielfältigen Angebots an Freizeitaktivitäten umworben und durch qualifizierte Trainer "bewegt" werden, weil man sich sonst recht schnell und einfach nach einem Alternativangebot umsieht. Ein Umstand, der auch wieder Geld kostet. Die leeren öffentlichen Kassen verschärfen diese Situation zusätzlich, auch wenn die große sozialpolitische Verantwortung der Vereinsarbeit von den Politikern immer wieder gern angeführt wird.